Dekolonisierung des Denkens: Essays über afrikanische Sprachen in der Literatur

In seiner Essay-Sammlung Dekolonisierung des Denkens analysiert Ngugi wa Thiong’o -eine der wichtigsten Stimmen der Literatur aus Afrika, stets als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt- die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und damit auch der Zerstörung von Kulturen.

Durch die Essays von Ngugi wa Thiong’o wird deutlich, dass die afrikanischen Sprachen ein wesentliches Mittel zur Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen sind. Denn die Sprache bildet den Grundstein für die Vermittlung von Kultur und Geschichte.

Das nun nach mehr als 30 Jahren nach Erscheinen erstmals ins Deutsche übersetzte Essay "Decolonizing the mind" wird in der vorliegenden Essaysammlung durch aktuelle Beiträge afrikanischer Autor*innen und Wissenschaftler*innen ergänzt, die sich mit der Bedeutung auseinandersetzen, die Ngugi wa Thiong’os Thesen in ihrer Heimat erlangt haben:  Neben Boubacar Boris Diop (Senegal), Achille Mbembe (Kamerun), Petina Gappah (Simbabwe) und Sonwabiso Ngcowa (Südafrika) reflektiert auch Mukoma wa Ngugi, einer der Söhne Ngugi wa Thiong’os, die Aktualität und Relevanz dessen Schrift.

Ngugi, wa Thiong'o
Unrast Verlag
ISBN/EAN: 9783897712355
18,00 € (inkl. MwSt.)
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Thiong'o, Ngugi wa
UNRAST
ISBN/EAN: 9783954050000
12,99 € (inkl. MwSt.)