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Buchtipps - Non-Fiction / Sachbuch

Obwohl das Thema Kolonialismus in letzter Zeit viel diskutiert wird, gibt es viele Wissenslücken über die koloniale Vergangenheit und post­koloni

Klima und Demokratie gehören zusammen Weltweit blockieren rechte Parteien und Netzwerke effektiven Klimaschutz. Das ist kein Zufall: Denn die Hauptverantwortung für den Klimawandel trägt der reiche globale Norden, aber seine Opfer sind vor allem ohnehin benachteiligte Menschen – hierzulande und im globalen Süden. Weiße Vorherrschaft, extreme Ungleichheit und die Ausbeutung von Menschen und der Umwelt gehen Hand in Hand. Um Klimarassismus und -klassismus zu verschleiern, leugnen viele, dass die Erderhitzung überhaupt ein Problem ist.

Eine bewegende, philosophische und spirituelle Auseinandersetzung mit der Frage, was es heißt, Mensch zu sein und menschlich zu leben. Aus der Perspektive der afrikanischen Weisheitstradition der Nago, einem Volk in Westafrika. Die gegenwärtige Beziehung zwischen den Kulturen erklärt sich durch die Vergangenheit. Schonungslos und hoffnungsvoll erinnert der Autor anhand seiner Familiengeschichte an die Erblast von Sklaverei und Kolonialismus. In der Gegenwart wirkt sie fort und belastet die Beziehung zwischen den Nachfahren einer gemeinsamen Geschichte.

Wer die Gesellschaft verändern will, muss bei sich selbst beginnen Mit seinem inspirierenden Arbeitsbuch gibt uns der amerikanische Bestsellerautor Ibram X. Kendi eine so ermutigende wie mitreißende Anleitung zum Handeln. Denn: »Es reicht nicht aus, kein Rassist zu sein, wir müssen Antirassisten sein«, wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier es auf den Punkt gebracht hat, indem er die zentrale Forderung von Ibram X. Kendi aufnahm. Das vorliegende Arbeitsbuch hilft dabei, unseren eigenen Rassismus zu verstehen, zu identifizieren und konkret dagegen anzugehen. 

Mit diesen vier wichtigen Essays wird die Wissensproduktion Léonora Mianos erstmals einem deutschsprachigen Publikum zugänglich. Der in ihrem gesamten Werk zentrale Begriff Afropea wird hier anschaulich vermittelt: eine Form hybrider Identität als Chance für mehr Sichtbarkeit und Selbstbestimmung afropäischer Menschen in Europa. Dem neokolonial motivierten Projekt der Francophonie stellt sie ihr Konzept der Afrophonie entgegen. Dies betont die performative Dimension von Sprechen und Schreiben.

Eine bewegende, philosophische und spirituelle Auseinandersetzung mit der Frage, was es heißt, Mensch zu sein und menschlich zu leben. Aus der Perspektive der afrikanischen Weisheitstradition der Nago, einem Volk in Westafrika. Die gegenwärtige Beziehung zwischen den Kulturen erklärt sich durch die Vergangenheit. Schonungslos und hoffnungsvoll erinnert der Autor anhand seiner Familiengeschichte an die Erblast von Sklaverei und Kolonialismus. In der Gegenwart wirkt sie fort und belastet die Beziehung zwischen den Nachfahren einer gemeinsamen Geschichte.

Ob in Liedern, Filmen oder Büchern: Liebe wird zu etwas Ungreifbarem, Zufälligem, Schicksalhaftem verklärt. Sie entzieht sich unserem Einfluss und überwindet alle Grenzen. Aber ist das wirklich so? »All you need is love«? Was ist mit Rassismus, Behinderung oder tief verankerten patriarchalen Strukturen und Verhaltensmustern? Was passiert, wenn in einer Liebesbeziehung die eine Person durch ihr Aussehen oder ihr Auftreten von unserer Gesellschaft diskriminiert wird und die andere nicht? Spielt das in dieser Beziehung wirklich keine Rolle?

Making Futures brings together 18 young entrepreneurs from 14 countries doing incredible work across the continent. Their stories are both inspirational and aspirational; providing a template for readers who might be interested in embarking on their own entrepreneurial journey, and allowing others to see the incredible energy and work that is happening across the continent.

In the 1980s and 1990s, Black German women began to play significant roles in challenging the discrimination in their own nation and abroad. Their grassroots organizing, writings, and political and cultural activities nurtured innovative traditions, ideas, and practices. These strategies facilitated new, often radical bonds between people from disparate backgrounds across the Black Diaspora.

Die Bewegung Black Lives Matter hat die Lebenswelten Schwarzer Menschen auch in Europa in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Doch was die Geschichte anbelangt, bleibt die Schwarze Präsenz auf dem Kontinent weiterhin ausgespart. Mit ihrer fulminanten historischen Gesamtdarstellung, die von Schweden über Deutschland bis nach Griechenland führt, füllt Olivette Otele endlich diesen allzu weißen Fleck in der Geschichtsschreibung Europas.